414 | 2026-02-27 08:05:43 UTC

ein Häuschen im Wald..

Wenn ich jemals mein Leben in Ordnung bringen will, also mit dem ganzen Bier aufhören will, z.B. .. dann ist meine Taktik, mir zu überlegen, wie es denn früher war.. vor dem ganzen Schlamassel.. Kindheit oder frühe Jugend.. da ging es ja auch..

Ich bin viel in Wald und Feld herumgelaufen, ganz alleine.. ich brauchte da keinen zu. Diese ganze Natur ist das reinste Wunderwerk.. ich fand das alles so interessant.. einfach nur klasse.. was überall wächst und gedeiht.. da kann man zu jeder Jahreszeit was entdecken.. einfach losgehen und schauen was passiert..

Und was mache ich jetzt? Sitze am Busbahnhof oder sonstwo herum, oder stehe am Kaufland. Da ist ja nix gegen einzuwenden, aber will ich das für immer? Ist das alles? Im Plattenbau wohnen.. wo mich die ganze Zeit die Autos nerven.. mal angenommen, man hat doch nochmal Kinder.. wo sollen die denn aufwachsen? Am Busbahnhof Oschersleben? Ich weiß ja nicht.. das Kind würde teils wie ich sein.. also bräuchte es evtl. auch ein bisschen was davon, was mir als Kind gefallen hat. Und Buden bauen im Wald finde ich schöner, als am Bahnhof Kippen zu sammeln.. wer weiß, was die in der Stadt alles für Unsinn machen würden..

Aber ich habe ja kein Kind.. weiß ja nicht mal genau ob ich eins haben wollen würde, oder das alles könnte.. Geld hab ich auch nicht.. Job oder Ausbildung auch nicht.. Lust zu arbeiten auch nicht.. was will ich denn? Ich weiß es nicht mal.. abnehmen wahrscheinlich erstmal..

Und wo würde ich gerne wohnen? Man muss ja nicht zwingend hier bleiben. Kann sein Leben angeblich steuern.. oder man darf es zumindest. Muss sich nicht alles vorgeben lassen und alles hinnehmen. Mir würde vielleicht einfach ein Häuschen im Wald ausreichen. Was braucht man denn noch? Da ist wenigstens Ruhe. Oder irgendwo am Wasser. Einfach nur so ein Fluss ist auch das reinste Wunder. Das könnte ich mir wahrscheinlich auch ziemlich lange angucken.. tja.. keine Ahnung wie es weiter geht.. ich weiß es nicht.

392 | 2026-02-16 08:08:35 UTC

es gab keinen Müll

Irgendwer hat mir mal gesagt, ich glaube die Schwester meiner Oma vor einigen Jahren, dass es "zu ihrer Zeit" bei ihr im Haushalt keinen Müll gegeben hat. (Also ich glaube auch keine Mülltonne und keine Müllabfuhr.)

Wenn doch mal ein Bindfaden, Papier oder ähnliches zu entsorgen war, dann wurde das im Ofen verbrannt. Das ist gar nicht so lange her.. irgendwann zwischen 2. Weltkrieg und der Wiedervereinigung. Und nun schaue man mal, was man jede Woche für Müllberge (viel Plastik) im gelben Sack hat. Bei mir ist das zumindest so. Ein deutlicher Unterschied zu "kein Müll".

Und warum ist das so? Wir wissen es nicht. Aber man kann es ja mal erwähnen.. oder mal drüber nachdenken.. in welche Richtung wir uns entwickelt haben..

390 | 2026-01-09 01:57:09 UTC

unheimlich

ein bisschen unheimlich, was mir der YouTube Algorithmus vorschlägt.. mit Frittentheke aus Carbonara.. und dann noch so eine Verrückte.. "kein Rennen gewinnen!".. "Rennen gewinnen? Vollgas?".. ich geh zu Fuß..

Ihr größter Traum wird wahr #davidbost #motorrad #gehtsteil #shorts
https://www.youtube.com/watch?v=puceYee1_Lk

383 | 2026-01-07 22:50:01 UTC

BookWyrm

Ich habe gerade zum zweiten Mal versucht, BookWyrm zu installieren. Es war mir zu umständlich und ich habe wieder aufgegeben. Man muss z.B. einen "E-Mail-Dienst (wie Mailgun)" einrichten und einstellen (und also herausfinden, was das ist und was es eventuell kostet), oder es geht ohne Kreditkarte nicht. Ich habe dann nach einem ähnlichen Anbieter in der EU gesucht, der keine Kreditkarte benötigt und dann beschlossen, es stattdessen mit postfix zu versuchen, was z.B. bei Friendica möglich ist, oder es später einzurichten und erst mal anzufangen.

Bei der Installation von PostgreSQL habe ich dann aufgegeben. Ich weiß nicht, wie dort eine Datenbank und ein Datenbankbenutzer eingerichtet werden. Die Anleitungen im Internet haben bei mir nicht funktioniert. Es gibt wohl die Kommandos createuser und createdb, die wurden aber nicht gefunden. Der Befehl psql war auch nicht vorhanden. Und dann war die Frustrationsgrenze anscheinend erreicht.